Das Kunstmuseum Bonn präsentiert erstmals die neueste Werkserie der international renommierten Fotografin und Dokumentarfilmerin Herlinde Koelbl. Die Ausstellung versammelt Porträts und Interviews von 40 an Krebs erkrankten Menschen und widmet sich einer der häufigsten Erkrankungen unserer Zeit. Mit ihrem neuen Projekt bricht Koelbl gesellschaftliche Tabus und eröffnet einen eindringlichen künstlerischen Blick auf Krankheit, Verletzlichkeit und Hoffnung.
Herlinde Koelbl zählt zu den bedeutendsten zeitgenössischen Fotografinnen Deutschlands. Mit Langzeitstudien wie Spuren der Macht hat sie internationale Bekanntheit erlangt. Für ihr Werk wurde sie vielfach ausgezeichnet, zuletzt 2025 mit dem Bayerischen Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst.